Unterschied billige und teure Nudeln

Nudeln sind das Lieblingsgericht von 35 % aller Deutschen. Auch ich esse Pasta für mein Leben gerne und schließe mich da nicht aus. Beim Einkauf stehe ich irgendwie immer etwas ratlos vor dem Nudelregal und stelle mir jedes mal die gleiche Frage: „Soll ich billige oder teure Nudeln kaufen? Oder irgendwas dazwischen?“

Ehrlich gesagt ist die Entscheidung irgendwie immer eine andere und ich glaube von meiner jeweiligen Laune abhängig. Mal kaufe ich billige Nudeln, mal teure, manchmal teure Nudeln wenn sie im Angebot sind und hin und kaufe ich auch billige und teure Nudeln gleichzeitig und manchmal entscheide ich mich plötzlich um und kaufe was gänzlich anderes.

Sollte man billige oder teure Nudeln kaufen?

Sind teure Nudeln tatsächlich so viel besser als die billigen Produkte? Normalerweise sollte das ja so sein, denn schließlich sind Markennudeln drei- oder vierfach so teuer wie Billignudeln.

Also müssten sie meiner Logik nach entsprechend auch drei- bis viermal besser schmecken als billige Nudeln? Das tun sie definitiv nicht, daran besteht kein Zweifel.

Doch irgendeine Rechtfertigung muss es ja geben, wenn zwei Produkte mit identischen Zutaten (Hartweizengrieß und Wasser) und gleichem Gewicht preislich – wir reden immerhin von bis zu 400% – so weit auseinanderliegen.

Soll ich Zukunft billige oder teure Nudeln kaufen? Ich wollte nicht mehr ratlos vor dem Nudelregal stehen und weiterhin Zeit mit dieser Frage verplempern, wenn ich mal wieder Lust auf Spaghetti habe. Also habe ich nach Antworten gesucht – und welche gefunden!

Billige und teure Nudeln. Das sind die Unterschiede!

Es gibt sehr wohl einen Unterschied zwischen Markennudeln und No-Name-Produkten bzw. den sogenannten Billignudeln. Dieser ist nicht aber nicht in den verwendeten Zutaten zu suchen, sondern liegt in der Verarbeitung.

Teure Nudeln durchlaufen einen viel aufwändigeren Herstellungsprozess und haben von daher eine ganz andere Struktur und Beschaffenheit als Billignudeln. Das fängt beim Teigwarenschnitt schon an. Markennudeln werden in der Regel aus weicheren Teigwareneinsätzen aus Bronze geformt, Billignudeln hingegen mit glatten Silikoneinsätzen.

Markennudeln durchlaufen zudem auch einen schonenden und längeren Trocknungsprozess. Billige und teure Nudeln unterscheiden sich also in ihrer Beschaffenheit bzw. Oberflächenstruktur. Während billige Nudeln eher glatt und glänzend sind, sind Markennudeln eher matt und haben eine etwas rauere Oberfläche.

Fazit

Durch den schonenderen Herstellungsprozess haben Markennudeln eine durchlässigere Struktur und nehmen so die Aromen, wie beispielsweise die Nudelsauce, definitiv besser auf als billige Nudeln mit ihrer glatten Oberfläche.

Meiner Meinung nach sind die geschmacklichen Unterschiede zwischen billigen und teuren Nudeln schon spürbar, allerdings nur marginal. Auf keinen Fall rechtfertigt eine etwas höhere Qualität einen bis zu vierfach höheren Preis.

Ich finde, die Wahrheit liegt – wie so oft – irgendwo in der Mitte! Das Argument mit der rauen Oberflächenstruktur ist schon einleuchtend, doch deswegen muss man dafür keine Mondpreise bezahlen. Wir als vierköpfige Familie essen gerne und viel Nudeln und sind mit unserer Nudelmarke aus dem mittleren Preissegment vollauf glücklich und zufrieden!