Das Grundrezept für Pfannkuchen

Also ich kenne niemanden, der nicht gerne Pfannkuchen isst. Ihr etwa? Pfannkuchen sind sehr beliebt und nicht umsonst gehört das Grundrezept für Pfannkuchen zu den meistgesuchtesten Rezepten in Deutschland bei Google & Co.

Das hat plausible Gründe. Um leckere Pfannkuchen zu backen, braucht man nicht viele Zutaten und weder viel Kocherfahrung oder Zeit. Pfannkuchen gelingen praktisch immer und wenn man bei der Füllung hin und wieder mal für etwas Abwechslung sorgt, schmecken sie auch jedes mal anders.

Das Grundrezept für Pfannkuchen

In diesem Artikel stelle ich euch das klassische Grundrezept für Pfannkuchen vor. Allerdings kann man selbst einen simplen Pfannkuchenteig etwas verbessern, so dass die ohnehin sehr leckeren Pfannkuchen hinterher noch ein wenig fluffiger und geschmacklich intensiver werden.

Also werde ich euch noch meine „Geheimtipps“ verraten, mit denen ihr das Grundrezept für Pfannkuchen noch etwas verfeinern könnt.

Die Zutaten für ca. 6-8 Pfannkuchen

  • 300 g Mehl
  • 600 ml Milch / Tipp: 100 ml Milch durch Mineralwasser ersetzen
  • 3 Eier
  • 1 – 3 TL Zucker
  • 1 Pck. Vanillinzucker
  • 1 Bio Zitrone
  • etwas Butterschmalz

Den Pfannkuchenteig vorbereiten

Zuerst schütten wir die Milch in eine Schüssel und rühren nach und nach das Mehl hinein. Einen Pfannkuchenteig zubereiten ist ganz einfach, wenn man sich folgende Formel merkt: Milch und Mehl stehen immer im Verhältnis 2:1.

Man braucht also immer die doppelte Menge Milch wie Mehl. Wenn man übrigens etwas Milch durch kohlensäurehaltiges Mineralwasser ersetzt, werden die Pfannkuchen hinterher noch fluffiger und weicher!

Nachdem man Milch und Mehl mit dem Schneebesen gut verrührt hat, gibt man die Eier, den Zucker und eine Prise Salz mit hinein. Und jetzt zu meinen „Geheimtipps“: Ich verfeinere das Grundrezept für Pfannkuchen bzw. den Pfannkuchenteig gerne und gebe gerne noch eine Packung Vanillinzucker und etwas geriebene Zitronenschale dazu.

Alles wird nochmal gut miteinander verrührt und dann lassen wir den Pfannkuchenteig etwa 20 Minuten lang stehen, bis an der Oberfläche reichlich Bläschen zu sehen sind.

Pfannkuchen backen

Ein guter Pfannkuchenteig sollte weder zu dünn- noch zu dickflüssig, sondern mittelflüssig sein. Mit den oben aufgeführten Mengenangaben dürfte das gut klappen.

Ansonsten gibt man bei Bedarf einfach noch etwas Mehl oder Milch hinzu. Am besten gelingen Pfannkuchen in einer beschichteten Pfanne. Zum Pfannkuchen backen eignet sich eine antihaftbeschichtete Crepes-Pfanne natürlich am besten!

Zuerst heizen wir die Pfanne vor. Achtung, die Pfanne sollte nicht zu heiß sein, denn Pfannkuchen backt man immer auf mittlerer Hitze. Auf dem Elektroherd also auf der Stufe 6-7.

Wenn die Pfanne heiß genug ist, geben wir etwa 1/2 TL Butterschmalz hinzu. Butterschmalz ist viel besser als Butter, da es sich hierbei um ein hocherhitzbares Fett handelt, das nicht so schnell anbrennt wie Butter.

Nun rühren wir den Pfannkuchenteig nochmals gut um und geben – je nach Durchmesser der Pfanne – etwa 1 bis 1,5 Schöpfkellen des Flüssigteigs in die pPanne und verteilen den Pfannkuchenteig sofort durch drehen sowie hin- und herwenden gleichmäßig in der Pfanne.

Nach etwa 2 Minuten, wenn der Pfannkuchen nicht mehr am Pfannenboden haften bleibt und eine schöne goldbraune Farbe aufweist, wenden wir ihn und backen ihn von der anderen Seite fertig.

Wenn die Pfannkuchen fertig gebacken sind, legt man sie auf einen Teller, bestreicht sie mit der gewünschten Füllung, faltet sie oder rollt sie zu einem schönen Wrap zusammen.

Süße Pfannkuchen füllen

Wie man seinen Pfannkuchen mag, ist Geschmackssache. Ich esse ihn ehrlich gesagt am liebsten ganz klassisch mit Nutella oder Erdbeermarmelade.

Man kann süße Pfannkuchen aber auch mit Apfel, Zimt, Gelee, Pflaumenmus, Quark, Honig, Rosinen, Eischnee, gehackten Haselnüssen oder Mandeln, Pudding, Banane und vielem mehr füllen.

Jeder wie er mag eben. Es gibt zahlreiche Ideen für gefüllte Pfannkuchen, die man ausprobieren kann.

Rezeptvideo: Das Grundrezept für Pfannkuchen auf YouTube

Ich habe zu dem Rezept auch ein Video gemacht, dass ihr euch gerne auf YouTube anschauen könnt.